Viele Fehler im Rohgewebe folgen bestimmten Regeln, und anhand dieser Regeln lässt sich die Ursache der Fehler leicht ermitteln. Die deutlichen Merkmale vertikaler und horizontaler Fehler im Rohgewebe ermöglichen eine schnelle Ermittlung der Fehlerursache.
Vertikale Fehler im Rohgewebe an horizontal fixierten Stellen, wie beispielsweise fehlende Nadeln, Musternadeln, Ölnadeln, dünne Nadeln oder Löcher, entstehen durch horizontale Fixpunkte an der Maschine, die sich synchron mit dem Rohgewebe drehen. Dazu gehören beispielsweise Stricknadeln, Nadelzylinder, Single-Jersey-Nadeln und Senker.
Prüfen Sie je nach Art des Defekts, ob die betroffenen Teile an der entsprechenden Stelle des Defekts unbeschädigt sind. Dabei ist insbesondere zu prüfen, ob die Nadelzunge schief ist und sich leicht drehen lässt; ob der Senkerkanal schief ist oder Grate aufweist, ob die Bewegung in der Senkernut frei ist und ob sich dort abstehende Fasern befinden; ob die Nadelöffnung Verformungen oder Borsten aufweist und ob die Bewegung der Stricknadel in der Nadelnut frei ist.
Seitlicher Defekt
Der horizontale Defekt, der durch den grauen Stoff an einer festen vertikalen Position entsteht, sei es eine fehlende Nadel, eine Blumennadel oder ein Loch, die Ursache des Defekts liegt in der fehlenden Bewegung des Gewebes am Webstuhl und muss mit bestimmten Faktoren zusammenhängen.
Lösung
Zuerst sollte man ein beliebiges Garn markieren und die Faktoren ermitteln, die nicht mit der Webstuhlbewegung übereinstimmen. Zu diesen Faktoren gehören die Garnführung, die Stricknocken (einschließlich Senker), das verwendete Garn, der Zustand der Führungslöcher, der Sitz der Nocken, die korrekte Position der Drucknadeln, die Garnspannung (ob sie unregelmäßig ist, ob sie mit anderen Webbahnen übereinstimmt) und ob die Festigkeit den Anforderungen entspricht.
Veröffentlichungsdatum: 10. Mai 2021
