[Industrie] Die sechste Umfrage des Internationalen Textilverbands zu den Auswirkungen der neuen Corona-Pandemie auf die globale textile Wertschöpfungskette: Steigende Umsatzerwartungen für 2020 und darüber hinaus

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Vom 20. November bis zum 14. Dezember 2020 führte die Internationale Textilföderation die sechste Umfrage über die Auswirkungen der neuen Corona-Epidemie auf die globale textile Wertschöpfungskette für ihre Mitglieder und 159 angeschlossene Unternehmen und Verbände aus aller Welt durch.

Im Vergleich zur fünften ITF-Umfrage (5.-25. September 2020) wird für die sechste Umfrage ein Anstieg des Umsatzes von -16 % im Jahr 2019 auf aktuell -12 % erwartet, was einem Anstieg von 4 % entspricht.

Für 2021 und die folgenden Jahre wird ein leichter Umsatzanstieg erwartet. Ausgehend vom globalen Durchschnitt soll der Umsatz gegenüber 2019 leicht von -1 % (fünfte Umfrage) auf +3 % (sechste Umfrage) steigen. Für 2022 und 2023 wird zudem eine leichte Verbesserung von +9 % (fünfte Umfrage) auf +11 % (sechste Umfrage) bzw. von +14 % (fünfte Umfrage) auf +15 % (sechste Umfrage) prognostiziert (sechste Umfrage). Im Vergleich zu 2019 bleiben die Umsatzerwartungen für 2024 unverändert (+18 % in der fünften und sechsten Umfrage).

Die jüngste Umfrage zeigt, dass sich die Umsatzprognosen mittel- und langfristig kaum verändert haben. Aufgrund eines Umsatzrückgangs von 10 % im Jahr 2020 wird jedoch erwartet, dass die Branche die Verluste von 2020 bis Ende 2022 kompensieren wird.


Veröffentlichungsdatum: 06.01.2021
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