Indiens Exporterlöse aus Bekleidung werden im Geschäftsjahr 2025 um 9-11 % steigen.

Laut ICRA wird für indische Bekleidungsexporteure im Geschäftsjahr 2025 ein Umsatzwachstum von 9-11 % erwartet, das auf die Liquidation von Einzelhandelsbeständen und eine globale Verlagerung der Beschaffung nach Indien zurückzuführen ist.

Trotz Herausforderungen wie hohen Lagerbeständen, verhaltener Nachfrage und Wettbewerb im Geschäftsjahr 2024 bleiben die langfristigen Aussichten positiv.

Staatliche Initiativen wie das PLI-Programm und Freihandelsabkommen werden das Wachstum weiter ankurbeln.

Indische Bekleidungsexporteure werden laut der Ratingagentur ICRA im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich ein Umsatzwachstum von 9–11 % verzeichnen. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf den schrittweisen Abbau von Lagerbeständen im Einzelhandel in wichtigen Absatzmärkten und die Verlagerung der globalen Beschaffung nach Indien zurückzuführen. Dies folgt auf ein schwaches Geschäftsjahr 2024, in dem die Exporte unter hohen Lagerbeständen im Einzelhandel, einer verhaltenen Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten, Problemen in der Lieferkette (einschließlich der Krise im Roten Meer) und einem verstärkten Wettbewerb aus Nachbarländern litten.

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Die langfristigen Aussichten für indische Bekleidungsexporte sind positiv, was auf die zunehmende Produktakzeptanz in den Endmärkten, sich entwickelnde Verbrauchertrends und staatliche Fördermaßnahmen in Form des Production Linked Incentive (PLI)-Programms, Exportanreize, geplante Freihandelsabkommen mit Großbritannien und der EU usw. zurückzuführen ist.

Mit der Erholung der Nachfrage rechnet ICRA mit einem Anstieg der Investitionsausgaben in den Geschäftsjahren 2025 und 2026, die voraussichtlich im Bereich von 5-8 % des Umsatzes liegen werden.

Mit 9,3 Milliarden US-Dollar im Kalenderjahr (CY23) entfielen mehr als zwei Drittel der indischen Bekleidungsexporte auf die USA und die Europäische Union (EU) und bleiben die bevorzugten Zielländer.

Indiens Bekleidungsexporte haben sich in diesem Jahr schrittweise erholt, obwohl einige Absatzmärkte aufgrund geopolitischer Spannungen und einer gesamtwirtschaftlichen Abschwächung weiterhin mit Herausforderungen zu kämpfen haben. Laut einem Bericht von ICRA stiegen die Bekleidungsexporte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 9 % auf 7,5 Milliarden US-Dollar. Gründe hierfür waren der allmähliche Abbau von Lagerbeständen, die Verlagerung der globalen Beschaffung nach Indien im Rahmen einer risikoscheuen Strategie vieler Kunden sowie die gestiegenen Bestellungen für die kommende Frühjahr- und Sommersaison.

 


Veröffentlichungsdatum: 05.11.2024
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