Wie kann man beim Weben von 2+2 Rippen auf einer Rippenwebmaschine einstellen, ob die vorderen und hinteren Maschen die gleiche Wirkung haben?
Die Methoden zum Debuggen des Gewebes mit der gleichen Wirkung auf die vorderen und hinteren Maschen
Beim Verstricken von Stoffen mit ähnlichen Mustern auf beiden Seiten empfiehlt sich die Strickmethode. Dadurch wird der Entschlingenvorgang der Nadeln mit Drehknopf und Zylinder gleichzeitig abgeschlossen, um durch die Maschenübertragung entstehende ungleichmäßige Maschen auf Vorder- und Rückseite zu vermeiden. Der Unterschied zum Stricken nach dem Zuschneiden besteht darin, dass die ungleichmäßige Musterung von Vorder- und Rückseite vermieden wird; bei gleicher Fadenlänge ist der so gestrickte Stoff schmaler und elastischer; die Mindestfadenlänge ist deutlich länger als der kürzeste Faden, der nach dem Zuschneiden verwebt werden kann.
Justierungsmethode beim Debuggen anderer erforderlicher 2+2-Rippengewebe
Beim Stricken von 2+2-Rippen mit höherer Grammatur gilt: Je länger der Faden, desto höher die Grammatur, wenn alle Strickbedingungen und die Positionen der Teile identisch sind. In dieser Betrachtung wird jedoch angenommen, dass die Nockenwelle mit der Zylindernockenwelle übereinstimmt. Die Positionsänderung stellt eine wesentliche Änderung der Strickbedingungen dar und ist daher nicht mehr geeignet, den Zusammenhang zwischen Fadenlänge und Grammatur unter gleichen Bedingungen zu vergleichen. Die Praxis zeigt zudem, dass bei gleicher Fadenlänge die Stoffbreite beim Stricken nebeneinander geringer und die Grammatur deutlich höher ist. Dies ist auf die veränderten Strickbedingungen zurückzuführen. Beim Stricken in Rückwärtsposition kann die Grammatur selbst bei minimaler Fadenlänge geringer sein als beim Stricken mit normaler Fadenlänge in Position.
Beim Stricken von 2+2-Rippen mit Elasthan muss die Elasthan-Zuführung der Maschine angepasst werden. Üblicherweise wird das Elasthangarn von außen über ein Führungsrad in die Nadeln des Drehkranzes eingeführt. Dabei wird die relative Position der Drehkranz- und der Nadelzylindernocke so eingestellt, dass ein Verhaken des Elasthangarns im Nadelzylinder verhindert wird. Diese Methode ist jedoch bei präziser Positionierung ungeeignet, da das Elasthangarn von der Nadel eingesaugt werden kann. Beim Stricken in umgekehrter Richtung kann das Elasthangarn von oberhalb der Drehkranznadeln und hinter der Zylindernadeln zugeführt werden. Dadurch wird ein Verhaken des Elasthangarns im Nadelzylinder vermieden. Diese Methode stellt jedoch bestimmte Anforderungen an die Maschine: Erstens dürfen keine Stricknadeln mit zu langer Zunge verwendet werden. Die Zungen von langen Verriegelungsnadeln schließen sich beim Öffnen der Schlaufe früher. Dadurch kann das Spandexgarn leicht eingeklemmt werden und einen Schnitt verursachen, was zum Reißen des Spandex führen kann. Zweitens gibt es bestimmte Anforderungen an die Gestaltung der Dreieckskurve des Drehknopfes, da diese die Schließzeit der Nadel durch die Kurve steuert.
Die Nachbearbeitung löst das Problem mit dem Strickstück nicht zwangsläufig. Die meisten Rippenstrickmaschinen auf dem Markt verwenden derzeit Nadeln mit kleinem Haken und kurzem Riegel, um die Maschenübertragung beim Abwickeln zu reduzieren. Je kleiner die Nadel, desto weniger fest sitzt die alte Masche der Stricknadel beim Abwickeln und desto weniger Garn muss von der alten Masche der Zylindernadel übertragen werden. Trotzdem lässt sich eine Maschenübertragung nicht vollständig vermeiden. Es handelt sich lediglich um eine Änderung des Übertragungsvolumens, und die Lösung für das Problem ist nur lokal und keine grundlegende.
Einige wenige Maschinen verwenden eine andere Methode, um dieses Problem zu lösen. Die Idee ist: Da die Maschenübertragung unvermeidbar ist, wird sie einfach zugelassen. Es genügt, nach der Maschenübertragung einen weiteren Strickvorgang einzufügen, um die Folgen der Maschenübertragung beim Abwickeln der Maschen auszugleichen. Die Methode ist folgende: Sobald die Nadel des Drehknopfs und die Zylindernadel die Maschenbildung abgeschlossen haben und in den nächsten Strickvorgang eintreten, führt die Nadel des Drehknopfs eine Art Atembewegung aus, während die Zylindernadel gleichzeitig eine nach unten drückende und festziehende Bewegung ausführt. Dadurch wird eine weitere Maschenübertragung zwischen den Nadeln des Drehknopfs und der Zylindernadel durchgeführt, um die durch die Maschenübertragung während des Maschenbildungsprozesses entstandene ungleichmäßige Maschenverteilung zu korrigieren.
Veröffentlichungsdatum: 09.10.2021


